Sinnvolle Arbeit: Eine einfache 3-Schritte-Methode, um deine wichtigste Aufgabe zu erledigen

Die meisten von uns haben dieses eine Ding auf ihrer Aufgabenliste – das wichtigste, das bedeutungsvollste … und doch tun wir es nicht.

Dieses eine Ding ist so bedeutsam und wichtig, dass es in uns eine Menge Unsicherheit auslöst. Es bringt uns dazu, auszuweichen, zu fliehen, uns abzulenken, Trost zu suchen oder aufzuschieben. Es ist ein altes, gewohnheitsmäßiges Muster.

Wie also gehen wir mit dieser Unsicherheit und dem gewohnheitsmäßigen Vermeiden um?

Ich habe dafür eine einfache 3-Schritte-Methode entwickelt. Sie ist sehr schlicht – und wird mit Übung immer besser.

Hier ist die Methode (einfach, aber nicht immer leicht):

  1. Schaffe Raum. Lege alles beiseite: Nachrichten, soziale Medien, Ablenkungen, kleine Aufgaben, Aufräumen, Organisieren, „nur noch eine Sache“. Schaffe stattdessen einen kleinen Raum – selbst nur 10–15 Minuten – für diese wichtige Aufgabe, und nichts anderes. Du kannst es jetzt gleich tun: reserviere die nächsten 15 Minuten und sage dir, dass dies das Einzige ist, was du in dieser Zeit tun wirst. So einfach ist das.

  2. Meditiere über Bedeutung und Gefühle. Gehe für nur eine Minute achtsam in deinen Körper und spüre deine Angst, deinen Widerstand, deine Frustration, dein Überfordertsein. Lass dich das alles vollständig fühlen. Dann spüre die Liebe, die du für diejenigen empfindest, denen du mit dieser Aufgabe dienst. Sind sie dir wichtig? Vielleicht deine Liebsten, Kunden, ein Team, die Welt? Spüre ganz, was du für sie empfindest, als wäre dein Herz weit geöffnet. Dieser Schritt dauert nur ein oder zwei Minuten.

  3. Mache den kleinsten nächsten Schritt. Wähle nun die kleinste mögliche Handlung, mit der du deine sinnvolle Aufgabe beginnen kannst. Wenn du schreiben musst – kannst du nur ein paar Absätze schreiben? Wenn du deine Steuererklärung machen musst – kannst du einfach deine Unterlagen zusammentragen? Wenn du dein Zuhause aufräumen musst – kannst du nur eine Schublade ordnen? Komm ins Tun und übersetze deine Liebe in eine kleine Handlung.

Und wiederhole es. So einfach ist das! Mit dieser Methode verbindest du dich mit dem tieferen Grund, warum du die Aufgabe tun willst – und auch mit den Ängsten, die dich davon abhalten. Mit dieser Verbindung wird es dir viel leichter fallen, anzufangen.

Wenn du bereit bist zu beginnen, ermöglicht dir der kleinste nächste Schritt (anstatt eines riesigen) mit viel mehr Leichtigkeit weiterzukommen und Schwung aufzubauen. Dann kannst du den nächsten kleinen Schritt tun … oder eine kurze Meditation einlegen, um die Verbindung wiederzufinden.

Immer wieder hilft dir diese Methode bei deinen sinnvollen Aufgaben – bei deinem One Thing, dem, was du schon lange tun wolltest, aber aufgeschoben hast.

Ich habe diesen Beitrag mit Hilfe dieser Methode geschrieben – mit Liebe für euch alle.