Meine Morgenroutine

In letzter Zeit wache ich früh auf (gegen 5:30 Uhr), weil ich für ein paar Wochen nach London gereist bin, um ein Retreat zu leiten – und mein Schlafrhythmus hat sich verändert. Ich genieße es sehr!

Jemand hat mich neulich gefragt, wie meine Morgenroutine aussieht, und ich sagte: Sie verändert sich regelmäßig, je nachdem, was ich brauche.

Da ich meine Morgenroutine schon länger nicht geteilt habe, tue ich das hier. Bitte denk daran, dass diese Routine vorläufig ist — ich ändere sie, wenn es nötig ist.

So sieht meine Routine im Moment aus:

  • Aufwachen und Kaffee kochen. Ich war etwa sechs Monate ohne Kaffee, und ich glaube, das war besser für meinen Schlaf. Aber in letzter Zeit gönne ich mir wieder einen köstlichen Kaffee, den ich mit meiner Chemex aufbrühe.

  • Meditieren. Manchmal vergehen Phasen, in denen ich nicht meditiere, aber mein Leben ist deutlich besser, wenn ich es tue. So wie meine Zahngesundheit besser ist, wenn ich Zahnseide benutze, und meine körperliche Gesundheit besser ist, wenn ich täglich trainiere.

  • Dankbarkeit. Ich beginne meinen Tag gerne mit einem Moment der Dankbarkeit. Wie ist dieser Tag ein Segen?

  • Priorisieren. Ich setze mich hin und plane meinen Tag – welche Aufgaben muss ich priorisieren, wann werde ich sie erledigen? Ich schaue mir meine Hauptaufgabenliste, meinen Kalender und unsere Teamprojekte an und erstelle dann meine Tagesliste. Dabei trinke ich gerne meinen Kaffee und genieße diese ruhige, sinnvolle Zeit.

  • Schreiben. Danach schreibe ich oder erledige meine wichtigste Aufgabe. Ein weiterer schöner Moment der Stille. Kaffee, Schreiben und Dankbarkeit gehen hier Hand in Hand.

  • E-Mails. Ich bearbeite so viele E-Mails und Nachrichten wie möglich und räume den Posteingang weitgehend leer. Ich gebe mir etwa 30 Minuten dafür – sonst nimmt es den ganzen Tag ein. Danach gehe ich zur nächsten wichtigen Aufgabe auf meiner Prioritätenliste über.

Früher habe ich zu dieser Zeit Bewegung eingeplant (wie Yoga oder Sport), aber in letzter Zeit verschiebe ich das auf den späten Vormittag für leichtere Bewegung und auf den späten Nachmittag für intensivere Workouts oder Läufe.

Ich passe meine Morgenroutine (und meine Aufstehzeit) je nach Jahreszeit und Lebensphase an. Manche Zeiten erfordern mehr Ruhe und Reflexion, andere mehr Aktivität und Fokus, wieder andere mehr Achtsamkeit und Bewegung. Die Morgenroutine sollte immer den aktuellen Bedürfnissen dienen.

Ich hoffe, das hilft dir weiter! Ich wünsche dir ebenfalls Schönheit und Staunen in deinen Morgenstunden.