Ich habe einen Klienten, der sein Leben völlig verändert hat – es war eine vollständige Transformation, und es ist atemberaubend.
Eines der kraftvollsten Dinge, die er in sein Leben gebracht hat, ist die Praxis des Selbstmitgefühls. Sie hat alles verändert, als er begann, sie in sein Handeln einzubringen.
Aber eine der nächsten großen Erkenntnisse, die er für sich geschaffen hat, ist die Sichtweise, dass alles eine Übung ist.
Was für eine unglaublich wertvolle Art, unser Leben zu betrachten!
Jede Schwierigkeit, die auftaucht, ist einfach etwas, womit wir üben können.
Jede Frustration mit einer anderen Person ist ein Übungsfeld – und die andere Person wird zu deinem Lehrer. Verneige dich mit Dankbarkeit vor ihnen!
Normalerweise sehen wir diese Schwierigkeiten und Frustrationen als etwas Falsches – mit uns, der anderen Person oder der Welt. Mit dieser Sichtweise wird jedes Scheitern zu einem weiteren Grund, uns schlecht zu fühlen. Jede Frustration mit jemand anderem ist ein Grund, uns zu verschließen oder gegen sie zu reagieren. Alles, was in der Welt schiefläuft, wird zu einem weiteren Grund, entmutigt zu sein.
Aber was wäre, wenn wir all das stattdessen als etwas zum Üben betrachten würden?
Einige Beispiele:
- Meine Arbeit ist überwältigend. Gut! Dann lass uns Bewusstheit in dieses Gefühl der Überforderung bringen. Sei achtsam mit ihm und untersuche, was es verursacht. Können wir üben, die Perspektive zu verändern? In Kontakt mit unserem inneren Frieden zu kommen? Mit dieser Sichtweise wird jedes Mal, wenn wir uns überfordert fühlen, zu einer Gelegenheit, wieder zu uns selbst zurückzufinden.
- Andere Menschen können so frustrierend sein! Absolut … und können wir auch mit diesem Gefühl der Frustration üben (es vielleicht sogar vollständig als Emotion ausdrücken), bemerken, welche Sichtweise auf andere diese Frustration erzeugt – und vielleicht eine offenere Haltung finden, die uns Mitgefühl für sie empfinden lässt? Vielleicht sie sogar mit Liebe und Staunen sehen? Dann wird jede Frustration mit anderen zu einer Gelegenheit, Mitgefühl, Neugier und Wunder zu üben.
- Diese Aufgabe ist zu schwer, ich will sie nicht machen. Ja, das kenne ich auch! Können wir also mit unserem Widerstand üben – anstatt die Aufgabe als Last zu sehen, können wir eine offenere und freudigere Sichtweise finden? Kann sie zu einem Ort des Spiels, der Neugier und des Abenteuers werden?
Jede Herausforderung, jedes Problem, jede Frustration, jedes Scheitern wird so zu einem Ort wunderschöner Praxis.
Das Leben wird zu einem Spielplatz und einem Ort der Erkundung.
Was für ein magischer Ort diese Welt doch ist!